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Hodalump Magazine 7 Min. Lesezeit

Brieftasche Herren: welches Format wofür

Brieftasche, Geldbörse, Geldbeutel, Portemonnaie — vier Wörter, ein Gegenstand, aber drei verschiedene Formate. Wie du das richtige findest.

Stand:
Große Herren-Brieftasche aus Leder im Hochformat

Unsere Empfehlungen im Überblick

Modell Bewertung Preis Zum Produkt
Unsere EmpfehlungLarge Vertical Wallet Raudi 4.8 von 528 Bewertungen €39,95 Ansehen
Large Wallet Kobi 4.9 von 537 Bewertungen €39,95 Ansehen
Hodalump Classic Wallet 4.8 von 52118 Bewertungen €39,95 Ansehen
Large Wallet Hias 4.6 von 520 Bewertungen €46,95 Ansehen
Flat Wallet Benny 4.7 von 5167 Bewertungen €29,95 Ansehen

Alle Angaben nach bestem Wissen zum genannten Stand. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern.

„Brieftasche“ ist eines der wenigen Wörter im Lederbereich, bei dem zwei Leute dasselbe sagen und Verschiedenes meinen. Der eine denkt an ein Querformat, in das Scheine flach hineinpassen. Der andere an ein hochkantes Portemonnaie mit Münzfach. Der Dritte an eine Mappe für Dokumente.

Bevor du ein Format wählst, lohnt es sich deshalb, den Begriff zu sortieren. Danach ist die Auswahl in unseren Herren-Geldbeuteln in fünf Minuten erledigt — vorher dauert sie eine Stunde.

Brieftasche, Geldbörse, Geldbeutel, Portemonnaie: meint das dasselbe?

Im Handel: fast. Im Sprachgebrauch: nein. Die Unterschiede sind regional und historisch gewachsen, und keiner davon ist falsch.

  • Brieftasche bezeichnete ursprünglich das flache Querformat, in dem Papiergeld ungefaltet liegt — daher der Name. Heute meinen viele damit jede größere Herrenbörse, unabhängig vom Format.
  • Geldbörse ist der neutrale Oberbegriff und schließt Modelle mit Münzfach ausdrücklich ein.
  • Geldbeutel ist die süddeutsche und österreichische Alltagsvariante desselben Worts. Sachlich kein Unterschied.
  • Portemonnaie betont historisch das Münzfach — monnaie ist das Kleingeld. Im heutigen Gebrauch ist es ebenfalls ein Oberbegriff.

Praktisch heißt das: Wenn du „Brieftasche Herren“ suchst und ein Hochformat mit Münzfach angezeigt bekommst, ist das kein Fehler des Shops. Es ist die Bandbreite des Begriffs. Nützlicher als das Wort ist deshalb die Frage nach dem Format.

Hochformat oder Querformat: woran du dich entscheidest

Das ist die einzige Weichenstellung, die wirklich zählt, und sie hängt an einer einzigen Frage: Wo trägst du die Börse?

Querformat — breiter als hoch, klappt einmal auf. Die Karten liegen nebeneinander, Scheine bleiben ungefaltet oder werden einmal gefaltet. Das ist die klassische Sakko-Form: flach im Innenfach, kaum Auftrag. In der Gesäßtasche einer Jeans ist sie unbequem, weil die Breite quer zur Tasche liegt.

Hochformat — höher als breit. Die Karten sitzen übereinander, Scheine werden gefaltet. Diese Form passt in die vordere Hosentasche und in Jackentaschen, ohne sich zu verkanten. Wer keine Anzugtasche hat, fährt damit fast immer besser.

Ein Beispiel für jedes: Die Große Hochformat Geldbörse Raudi für 39,95 € ist die aufrechte Variante mit zahlreichen Fächern und einem eigenen Reißverschlussfach für Kleingeld. Die Hodalump Classic Geldbörse für 39,95 € aus Hunter Vintage Leder ist der kompakte Allrounder mit Fächern für Karten, Scheine und Münzen.

Wie viel passt in welches Format?

Genaue Fächerzahlen nennen wir hier bewusst nicht — die stehen auf den jeweiligen Produktseiten und unterscheiden sich von Modell zu Modell. Was sich verallgemeinern lässt, ist die Reihenfolge.

  • Kartenhalter und Kartenetui, ab 15,95 €: Karten und Führerschein, sonst nichts. Kein Münzfach.
  • Slim Wallet, 19,95 bis 34,95 €: Karten, gefaltete Scheine, ein kleines Münzfach. Die Slim Geldbörse Franz für 24,95 € ist das typische Modell dieser Klasse.
  • Klassische Börse, 29,95 bis 39,95 €: Karten, Scheine, Münzfach mit Druckknopf. Deckt ab, was die meisten täglich brauchen.
  • Große Börse, 39,95 bis 46,95 €: zusätzlich Sichtfach für Ausweis oder Führerschein, mehr Kartenfächer, oft ein zweites Scheinfach.

Die Große Gelbbörse Hias für 46,95 € steht für die oberste Stufe: mehrere Kartenfächer, ein großes Scheinfach, ein Münzfach mit Druckknopf und ein Sichtfach für den Führerschein. Die Große Geldbörse Kobi für 39,95 € ist die etwas kompaktere Variante desselben Gedankens. Wer den ganzen Bereich vergleichen will, findet ihn unter Große Geldbörsen.

Wie flach kann eine Brieftasche sein?

Hier liegt der häufigste Irrtum. Die Dicke einer Börse entsteht nicht durch das Leder, sondern durch den Inhalt. Zehn Karten in Fächern übereinander tragen mehr auf als das gesamte Außenmaterial.

Wenn dir Flachheit wichtig ist, gibt es drei Wege. Erstens: weniger mitnehmen. Zweitens: eine Bauform, die Karten nicht stapelt, sondern nebeneinander legt. Drittens: auf das Münzfach verzichten. Die Flache Geldbörse Benny für 29,95 € aus geöltem Hunter-Leder geht den mittleren Weg — sie hat ein flaches Münzfach und ist trotzdem für Vordertasche und Jackeninnenfach gedacht. Die Geldscheinclip Geldbörse Fredl für 34,95 € geht den radikalen: Die Scheine hält ein Clip in der Mitte, ein Münzfach entfällt.

Die schmalen Formate stehen gesammelt in den Slim Wallets. Ehrlich gesagt: Wer täglich Bargeld benutzt, wird mit einem Slim Wallet nicht glücklich. Es ist ein Format für Kartenzahler.

Münzfach ja oder nein

Das ist keine Stilfrage, sondern eine Rechnung. Wer bar bezahlt, sammelt Kleingeld — und Kleingeld ohne Fach landet in der Hosentasche und geht verloren. Wer nur mit Karte zahlt, trägt ein leeres Fach spazieren, das die Börse dicker macht.

Bei den Verschlüssen gibt es zwei Bauarten. Der Druckknopf lässt sich mit einer Hand öffnen und gibt eine breite Öffnung frei — praktisch an der Kasse, praktisch mit steifen Fingern. Der Reißverschluss hält sicherer, wenn die Börse umgedreht wird, braucht aber zwei Hände. Alle Modelle mit eigenem Münzteil stehen unter Geldbörsen mit Münzfach.

Braucht eine Brieftasche RFID-Schutz?

Die Frage kommt bei fast jeder Kaufberatung, und die Antwort ist unaufgeregter, als die Werbung nahelegt. Kontaktlose Karten lassen sich technisch aus kurzer Distanz auslesen. Praktisch begrenzen die Banken den Schaden, weil ohne PIN nur kleine Beträge und nur eine begrenzte Zahl von Zahlungen hintereinander möglich sind.

Trotzdem gibt es zwei gute Gründe für eine abschirmende Lage. Erstens der Nebeneffekt, dass mehrere Karten im selben Fach am Terminal nicht mehr durcheinandergeraten. Zweitens das Gefühl im Gedränge — Volksfest, Bahnhof, Innenstadt.

Wenn dir das wichtig ist, gibt es zwei Wege. Entweder eine Börse, die den Schutz bereits eingearbeitet hat; die Auswahl steht unter Geldbörsen mit RFID-Schutz. Oder eine dünne Kartenhülle, die du in jedes vorhandene Fach schiebst — das ist die günstigere Variante und funktioniert auch mit der Börse, die du schon hast.

Wo die Brieftasche steckt, bestimmt die Form

Der letzte Punkt wird meist übersehen und entscheidet trotzdem am meisten darüber, ob eine Börse nach zwei Jahren noch gut aussieht.

Gesäßtasche: die schlechteste aller Optionen. Die Börse wird bei jedem Hinsetzen gebogen und verzieht sich dauerhaft; Karten drücken sich durch das Leder. Wenn es die Gesäßtasche sein muss, dann so wenig Inhalt wie möglich und ein flaches Format.

Vordere Hosentasche: die beste Lösung für Jeans und Arbeitshosen. Hochformat, schmal, ohne ausladende Klappe. Alles, was breiter als hoch ist, verkantet sich hier.

Sakko-Innentasche: hier darf die Börse breit sein, aber nicht dick. Ein flaches Querformat oder ein Kartenetui mit Scheinfach ist die klassische Wahl.

Jackentasche oder Tasche: die einzige Position, an der eine große Börse mit vielen Fächern uneingeschränkt Sinn ergibt, weil weder Druck noch Platz eine Rolle spielen.

Wenn es doch eine Dokumentenmappe sein soll

Ein Teil derer, die „Brieftasche“ suchen, meint tatsächlich etwas Größeres — ein Behältnis für Papiere, nicht für Karten. Dafür gibt es zwei Richtungen.

Auf Reisen ist die Reise Geldbörse Henrik für 39,95 € das passende Format: mehrere Kartenfächer, ein großes Steckfach für den Reisepass, ein Fach für Scheine und ein separates für weitere Dokumente, alles hinter einem umlaufenden Reißverschluss. Fürs Büro ist es die Ledermappe für 79,95 € mit Platz für A4-Dokumente, Notizblock, Tablet und Visitenkarten.

Und für den Fahrzeugschein, der sonst gefaltet im Handschuhfach zerfällt, gibt es die Fahrzeugschein Mappe für 14,95 €.

Was ich wem empfehlen würde

Wer im Anzug arbeitet und selten Bargeld anfasst: flaches Format, wenig Fächer, Innentasche. Wer in Jeans unterwegs ist und täglich mit Münzen hantiert: Hochformat mit Münzfach in der Vordertasche. Wer viel Papier mit sich führt — Ausweise, Kundenkarten, Belege: die große Börse mit Sichtfach, auch wenn sie aufträgt. Wer eine Kette braucht, weil die Börse bei der Arbeit sonst herausfällt: dafür gibt es eigene Modelle mit Kette.

Was danebengeht: eine große Börse kaufen, weil sie hochwertiger wirkt, und sie dann halb leer in der Gesäßtasche tragen. Leder nimmt die Form an, in der es sitzt — eine halb gefüllte Börse verzieht sich.

Wenn du tiefer einsteigen willst, was Material und Aufteilung über die Lebensdauer entscheiden, steht das im großen Ratgeber zur Herren-Geldbörse. Und wenn du direkt vergleichen willst, welche Modelle es in welchem Format gibt, ist die Kategorie Leder Geldbeutel für Herren der schnellere Weg als jede Liste.

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