Eine Handytasche zum Umhängen kaufen die meisten aus einem einzigen Grund: Sie wollen ohne Handtasche aus dem Haus, aber mit mehr als nur dem Telefon in der Hand. Und genau da fängt die Entscheidung an, die vorher niemand trifft — soll die Geldbörse mit oder nicht?
Denn eine Handytasche mit Kartenfach ersetzt die Geldbörse für kurze Wege. Eine ohne ist dafür kleiner, leichter und nimmt das Handy schneller wieder her. Beides ist richtig, nur eben nicht für dieselbe Person.
Drei Bauarten heißen alle Handytasche
Die Umhängetasche fürs Handy ist eine kleine Tasche mit verstellbarem Gurt, in die das Telefon hineinkommt — mit oder ohne Hülle. Sie hängt crossbody oder über der Schulter, und je nach Modell hat sie Kartenfächer.
Das Case mit Kette ist enger am Gerät gebaut. Das Handy sitzt in einer Halterung, die Kette dient als Trageriemen.
Die Tasche am Gürtel hängt nicht um den Hals, sondern an der Hose. Andere Bauform, anderer Anlass — meistens Arbeit oder Wiesn statt Stadtbummel.
Alle drei stehen nebeneinander in der Kollektion Handytaschen. Was sie unterscheidet, ist nicht die Größe, sondern was neben dem Handy noch hineinpasst.
Mit Kartenfach: was da wirklich reingeht
Das umfangreichste Modell ist die Smarte Handytasche Lina für 59,95 €: mehrere Kartenfächer, ein separates Scheinfach, ein weich gefüttertes Hauptfach fürs Handy, verstellbarer Schultergurt. Das ist eine Geldbörse mit Handyfach, nicht umgekehrt. Baugleich ausgestattet ist die Smarte Handytasche Sandra für ebenfalls 59,95 €.
Eine Stufe darunter liegt die Smarte Handytasche Lilie für 59,95 €. Sie hat ein Steckfach auf der Rückseite für Karte, Ausweis oder etwas Bargeld — genug für den Abend, nicht genug für den Wocheneinkauf.
Die günstigste Variante mit Kartenplatz ist die Kleine Handytasche Kate für 29,95 €: weiches Innenfutter, verstellbarer Umhängegurt und ein kleines Zusatzfach für Karten oder Geldscheine. Wer nur Girokarte und einen Zwanziger dabeihaben will, braucht nicht mehr.
Beim Handycase mit Schulterkette für 49,95 € sitzt die Tasche auf der Rückseite des Cases: Karten, Geldscheine oder Münzen passen hinein, getragen wird es an einer Metallkette.
Ohne Kartenfach: wann das die bessere Wahl ist
Die Smarte Handytasche Erna für 59,95 € geht einen anderen Weg. Sie hat ein abgetrenntes Fach fürs Handy und daneben Platz für deine Geldbörse, Schlüssel und Kleinigkeiten — sie ersetzt die Geldbörse also nicht, sondern nimmt sie mit.
Das klingt nach einem Umweg, ist aber für viele der praktischere Aufbau. Wer ohnehin eine Geldbörse hat, die er mag, muss nicht jedes Mal Karten umsortieren, wenn er die Tasche wechselt. Und wer mehr als drei Karten braucht, kommt mit den Kartenfächern einer Handytasche sowieso nicht aus.
Die einfache Regel: Kartenfach, wenn die Handytasche das Einzige ist, was du mitnimmst. Kein Kartenfach, wenn die Geldbörse ohnehin mitkommt.
Passt dein Handy überhaupt rein?
Hier wird es unangenehm konkret, denn belegt ist genau eine Zahl: Die Smarte Handytasche Lina ist für Handys mit etwa 17 cm Höhe und 9 cm Breite ausgelegt. Bei den übrigen Modellen steht „passt für alle gängigen Smartphones", und das ist keine Maßangabe.
Miss dein Telefon, bevor du bestellst — und zwar mit Hülle, wenn du sie drauflässt. Ein Gerät im Plus- oder Ultra-Format mit dicker Schutzhülle liegt schnell über den 17 Zentimetern.
Der Vorteil dieser Bauart gegenüber einer klassischen Hülle: Sie ist nicht auf ein Modell festgelegt. Wenn du in zwei Jahren ein neues Telefon kaufst, kannst du die Tasche behalten. Bei einem passgenauen Case ist das nicht so.
Umhängen, Kette oder Gürtel
Ein verstellbarer Stoff- oder Ledergurt lässt sich auf Crossbody-Länge und auf Schulterlänge einstellen. Das haben Lina, Sandra, Kate, Lilie und Erna gemeinsam.
Eine Metallkette wie beim Handycase mit Schulterkette sieht anders aus und trägt sich anders — sie liegt auf der Schulter auf statt sich anzuschmiegen, dafür ist sie das auffälligere Teil.
Wer die Tasche lieber an der Hose trägt, findet in der Hodalump Handytasche am Gurt für 29,95 € die Alternative: geschlossene Lederform, integrierter Stifthalter, geeignet für Gürtel mit bis zu etwa 5 cm Breite. Damit passt sie auf jeden Gürtel aus der Ledergürtel-Kollektion, die alle 4 cm breit sind. Für die Arbeit im Service ist das die naheliegendere Bauart als eine Umhängetasche — dazu passt der Beitrag Kellnerset zusammenstellen.
Und wenn du eigentlich gar keine Tasche willst, sondern nur das Handy am Körper: Die Smartphone Kette für 9,95 € ist ein Nylon-Lanyard mit verstellbarem Nackenriemen, das ohne Tasche auskommt.
Der Sonderfall ohne Umhängefunktion
Zwei Modelle im Sortiment lösen dieselbe Aufgabe ohne Gurt. Die Handybörse Slim für 19,95 € ist ein ultradünnes Büffelleder-Etui mit starkem Magnet-Clip, das direkt am Telefon haftet und bis zu sechs Karten aufnimmt — für MagSafe-fähige iPhones und diverse Android-Modelle. Das Smartcase für 8,95 € ist die Ledervariante mit Klappe und Platz für Karten oder etwas Kleingeld.
Beide sind keine Umhängetaschen. Sie stehen hier, weil sie für Leute, die eigentlich nur Handy und zwei Karten zusammenhalten wollen, die günstigere und flachere Antwort sind.
Was eine Handytasche nicht leistet
Sie ersetzt keine Schutzhülle. Das Handy steckt in der Tasche, solange du es nicht benutzt — beim Telefonieren, Fotografieren und Tippen ist es draußen, und dann ist es ungeschützt. Wer sein Gerät regelmäßig fallen lässt, braucht trotzdem eine Hülle.
Sie ersetzt auch keine Handtasche. Was hineinpasst, ist Handy, ein paar Karten, Scheine, Schlüssel — Sonnenbrille, Trinkflasche oder ein Buch nicht. Wer beim Einkaufen mehr transportiert, ist in der Kollektion Damen-Taschen besser aufgehoben.
Und das Herausnehmen kostet einen Handgriff. Wer im Alltag ständig aufs Display schaut, empfindet eine geschlossene Tasche als Bremse. Genau das ist für manche der Grund, sie zu kaufen — und für andere der Grund, es nicht zu tun.
Kurz gefasst
Nur Handy und zwei Karten, günstig: Kleine Handytasche Kate, 29,95 €. Handy statt Geldbörse, mit Scheinfach: Smarte Handytasche Lina, 59,95 €. Handy plus vorhandene Geldbörse: Smarte Handytasche Erna, 59,95 €.
Wer beim Lesen gemerkt hat, dass er eigentlich eine größere Börse sucht und keine Tasche, findet die passende Auswahl im Beitrag Geldbörse Damen. Und wer beides will, schaut in die Kollektion Ledertaschen.






















