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Hodalump Magazine 5 Min. Lesezeit

Tasche für Orderman-Geräte: was im Service dazugehört

Ein Bestellgerät muss griffbereit sitzen, ohne die Hände zu blockieren. Wir zeigen die üblichen Trageformen im Service — und welches Lederzubehör dazu passt.

Stand:
Ledertasche für ein Bestellgerät im Service

Unsere Empfehlungen im Überblick

Modell Bewertung Preis Zum Produkt
Unsere EmpfehlungOrderman 4.8 von 512 Bewertungen €39,95 Ansehen
Waiter's Set Hodalump Black 5.0 von 55 Bewertungen €49,95 Ansehen
Chip Bag 4.4 von 530 Bewertungen €34,95 Ansehen

Alle Angaben nach bestem Wissen zum genannten Stand. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern.

Wer im Service mit einem Bestellgerät arbeitet, kennt die Lage: Das Gerät muss in zwei Sekunden in der Hand liegen — und im nächsten Moment wieder verschwunden sein, weil du drei Teller trägst. Zwischen diesen beiden Zuständen liegt das ganze Thema Zubehör.

Eins vorweg, damit die Verhältnisse klar sind: „Orderman“ ist eine eingetragene Marke eines fremden Herstellers. Wir stellen Lederwaren her, gehören nicht zu diesem Hersteller und stehen mit ihm in keiner geschäftlichen Verbindung. Wenn der Name hier vorkommt, dann als Angabe, für welche Art von Gerät eine Tasche gedacht ist. Über die Geräte selbst — Modellreihen, Preise, Software, Zubehör des Herstellers — sagen wir nichts, weil wir dazu nichts Belastbares wissen. Für diese Fragen ist der Hersteller oder dein Kassensystem-Händler die richtige Adresse.

Was ein Bestellgerät im Service leistet

Das Prinzip ist bei allen Handhelds dieser Art gleich: Die Bestellung wird direkt am Tisch aufgenommen und geht von dort an Küche und Schank, statt dass jemand zurück zur Station läuft und alles ein zweites Mal eintippt. Was das im Betrieb bringt, hängt weniger am Gerät als an den Wegen: Je weiter Terminal, Küche und Gastraum auseinanderliegen und je größer der Außenbereich ist, desto mehr Schritte sparst du. In einem Lokal mit zwölf Tischen und einer Station hinter der Theke ist der Gewinn klein. Bei einem Biergarten mit vierhundert Plätzen ist er der Unterschied zwischen einem guten und einem katastrophalen Samstag.

Für die Frage nach dem Zubehör ist nur eins entscheidend: Das Gerät ist ein Gegenstand, den du acht Stunden am Körper trägst, ständig herausnimmst und wieder wegsteckst. Und es ist teuer genug, dass es nicht auf den Boden fallen sollte.

Drei Trageformen — und wann welche passt

Halfter am Gürtel

Das Gerät steckt seitlich oder vorn am Gürtel, meist mit der Öffnung nach oben, und wird mit einem Griff gezogen. Die schnellste Variante, weil die Hand den Weg nach ein paar Schichten blind findet. Voraussetzung ist ein Gürtel, der das Gewicht wirklich trägt, ohne zu rutschen — die Auswahl steht bei den Ledergürteln. Nachteil: Am Tisch, in engen Gängen und beim Durchgehen zwischen Stühlen steht das Gerät ab. Wer viel zwischen dicht gestellten Tischen arbeitet, merkt das.

Über der Schulter

Tasche mit Riemen, quer getragen. Das Gewicht liegt nicht am Bund, sondern auf der Schulter, und das Gerät hängt vor dem Körper statt seitlich ab. Angenehm bei langen Schichten und bei allen, denen ein voller Gürtel auf den Rücken schlägt. Dafür ist der Griff eine Idee langsamer, und der Riemen will bei jeder Bewegung mitgedacht werden.

Gürteltasche vorn

Die Mischform: eine Tasche am Bund, in der außer dem Gerät noch anderes Platz hat. Praktisch, wenn du ohnehin Chips, Lappen und Bonblock mit dir führst und nicht drei einzelne Teile am Gürtel haben willst. Weniger praktisch, wenn das Gerät ganz unten liegt und du es jedes Mal freiräumen musst.

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Sie hängt an deinem Revier, an der Anzahl der Wege pro Schicht und daran, ob du Rechts- oder Linkshänder bist — beim Halfter entscheidet das über die Seite.

Was neben dem Gerät noch an den Gürtel muss

Das Gerät ersetzt den Block, nicht das Bargeld. Solange bar bezahlt wird, brauchst du weiterhin eine Börse mit Scheinfächern und einem Münzfach, das sich mit einer Hand öffnen lässt. Dazu kommen je nach Betrieb Chips oder Marken, ein Lappen, ein Stift, ein Kellnermesser. Unsere Zusammenstellung dafür findest du in den Kellnertaschen — vom schmalen Set bis zum Halfter mit Börse. Welches davon zu welchem Betrieb passt, steht ausführlich im Artikel darüber, wie man ein Kellnerset zusammenstellt.

Die Regel aus der Praxis: Alles, was du öfter als zehnmal pro Schicht anfasst, gehört an eine feste Position. Alles andere kann in die Tasche. Wer jedes Teil dort trägt, wo gerade Platz war, sucht am Ende jeden Abend.

Unser Zubehör für Geräteträger

Für Bestellgeräte haben wir den Hodalump Orderman für Gastro aller Art im Sortiment, 39,95 Euro — eine Ledertasche, die für Handhelds dieser Bauart gedacht ist. Das Geld liegt daneben, zum Beispiel im Kellnerhalfter Hodalump in Schwarz. Und wenn Chips, Lappen und Kleinkram dazukommen, nimmt die Chipstasche sie auf. Die drei Modelle stehen mit Preisen und Bewertungen in der Tabelle oben.

Worauf du vor dem Kauf achtest

  • Miss dein Gerät aus — Höhe, Breite und Tiefe, und zwar mit Schutzhülle, falls du eine benutzt. Diese Hülle ist der häufigste Grund, warum eine Tasche am Ende nicht passt. Gleich die Werte mit den Angaben beim Modell ab, bevor du bestellst.
  • Denk an das Laden. Wenn dein Gerät in einer Ladeschale steht, prüf, ob du es dafür jedes Mal aus der Tasche nehmen musst. Bei fünf Ladevorgängen pro Schicht ist das ein Unterschied.
  • Prüf die Schlaufe. Sie muss zu der Gürtelbreite passen, die du tatsächlich trägst.
  • Leder gibt nach. Eine neue Ledertasche sitzt anfangs strammer als nach vier Wochen. Zu locker gekauft bleibt zu locker, minimal stramm gekauft passt bald.

Und dann die Sache, die im Service jeder unterschätzt: Zubehör, das täglich acht Stunden am Körper hängt, bekommt Schweiß, Bier und Reinigungsmittel ab. Wenn Leder nie gepflegt wird, wird es hart und reißt an den Kanten. Wie du das verhinderst, steht in der Anleitung zum Lederfett-Auftragen und im Guide zur Lederpflege. Zehn Minuten alle paar Monate entscheiden darüber, ob eine Börse zwei Jahre hält oder acht.

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